Preisträger:innen

Projekte

Jenny Krachenfels

Wo Zukunft wächst – Der Klimawald der Paulo Freire Schule

In unmittelbarer Nähe der Evangelischen Schule Paulo Freire Parchim entsteht ein Klimawald als lebendiger Lernort. Dort können Schüler künftig selbst aktiv werden: Bäume pflanzen und pflegen, Fauna und Flora beobachten und ökologische Zusammenhänge direkt in der Natur erforschen. In der Tradition der Schulwälder verbindet das Projekt praktische Erfahrungen mit Umweltbildung und vermittelt ökologische Zusammenhänge im Sinne nachhaltiger Entwicklung.

Julia Kernen

Projekt MARLEN

Der Förderverein MARLEN e.V. saniert aktuell den historischen Fischkutter MARLEN (Bj. 1950). Mit Fertigstellung und Erhalt der Zulassung zum Traditionsschiff, werden wir Fahrten zur maritimen Umweltbildung auf der Ostsee (Schwerpunkt: Wismarbucht) anbieten. Die Ostsee unterhalb der Wasseroberfläche werden wir den Gästen an Bord näherbringen u. aufzeigen, warum der Schutz der Ostsee so wichtig ist. Dieses Projekt zur Aufklärung der Meeresgesundheit erfolgt in Kooperation mit dem Sea Ranger e.V.

Marie Simmat

ZORA-Gemüsegärtnerei – „Zusammen Wachsen“

Unser Projekt sticht als junges Projekt in der ländlichen Region um Greifswald heraus. Aus dem nachhaltigen Anspruch unseres Trägers entstand 2024 die Idee einer lokalen Selbstversorgung unserer Wohngruppen. Dazu kombinieren wir die pädagogische Arbeit vor Ort. Bei uns können Kinder und Erwachsene Gemüseanbau direkt erfahren – von der Aussaat bis auf den Teller. Wir schaffen Wertschätzung für gesunde, saisonale, vielfältige Lebensmittel und eine bunte Agrarlandschaft.

Dr. Johanna Ickert

Klimakonflikte vor Ort: Jugend im Dialog

Jugendliche aus dem JURi Club Feldberg, der Kulturbörse Gnoien und Campus Stavenhagen setzen sich mit lokalen Klimakonflikten (insbesondere Moorrenaturierung, Energiewende und Wassermanagement) auseinander. Sie produzieren eigene Medienbeiträge (z. B. TikTok-Videos), die vor Ort präsentiert und als Ausgangspunkt für Gespräche genutzt werden. So verbindet das Projekt digitale Kommunikation mit lokalem Dialog.

Chris Tanschus

Sportplatz der Zukunft Velgast

Der Velgaster Sportverein verbindet Klimaschutz konsequent mit dem Vereinsalltag. Eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher versorgt große Teile der Anlage mit Solarstrom – von Warmwasser über intelligente Heizungssteuerung durch Thermostate bis zur Rasenpflege durch drei Mähroboter. Die Stromproduktion wird für Besucher sichtbar gemacht. So entsteht Schritt für Schritt ein klimafreundlicher Sportplatz, der auch im ländlichen Raum als Vorbild dienen kann.

Ellie Smolenaars

WerkstattWendorf öko-coworking- & living spaces

Die ehemalige Plattenbau-Dorfschule haben wir gerettet vom Abbruch und umgebaut mit einfachen ökologische Ideen. Heute ist das Haus ein Ort zum Co-living, Arbeiten und Begegnen. Solarstrom auf dem Dach, Heizung mit Holzvergaser aus eigenem Birkenwald, Komposttoilette und Einrichtung aus Second Hand. Acht Gästezimmer, Gemeinschaftsküche, Kino und Coworking bringen Leben ins Haus. Im Garten wachsen Kräuter, Hühner laufen frei, sogar Bananenbäume stehen am Tropf. Ein Ort wo Kreativität gelebt wird.

Paul Elberg

Kickers JuS 03 – gemeinsam fürs Klima

Die Kickers JuS 03 sind Vorreiter für nachhaltigen Sport. Mit Mehrwegbechern, Pfandsystem und Wiederverwendung von Sportkleidung reduzieren wir Müll und Ressourcenverbrauch. Die Umrüstung unserer Flutlichtanlagen auf LED spart Energie und CO₂. Das Projekt verbindet Umweltbewusstsein, regionale Zusammenarbeit und soziale Verantwortung und dient als Vorbild für andere Amateurvereine.

Nina Seifert

Natur- und Klimaschutzstation Koos – ein Moor zum Vorzeigen

Als das letzte Wohnhaus auf der Insel Koos, mitten im Naturschutzgebiet, zum Verkauf stand, wussten wir: Daraus muss ein Ort entstehen, der dem umgebenden Küstenüberflutungsmoores dient. Heute ist die Inselstation Ausgangspunkt für handfeste Naturschutzarbeit, Lernort für Schüler:innen, Studierende und ebenso den Jagdpächter und die Bürgermeisterin von nebenan sowie ein Zuhause für junge Menschen, die ein Jahr lang die Dynamik eines lebendigen Moores verinnerlichen und dieses Wissen weitertragen

Paul Schmidt

Der Baumgarten

Begonnen hat das Projekt „Der Baumgarten“ mit dem Traum, einen Ort zu schaffen, der in unserer Gemeinde den Klimaschutz voranbringt. Gleichzeitig soll er die nachbarschaftliche Nähe, welche viele vermissten, wieder aufleben lassen. Das Besondere an unserem Projekt ist, die Gemeinschaft, die wir während der Planung und Umsetzung der Obstbaumwiese erleben. Jeder Schritt, von der Planung bis zur Umsetzung, wird von vielen engagierten Menschen der Gemeinde durchgeführt. Alle bringen ihre Expertisen, Ideen, Tatenkraft oder Neugierde mit. So entsteht nicht nur ein Klimaschutzprojekt, mit dem sich alle identifizieren können, sondern auch ein Treffpunkt, der neue und alte Freundschaften aufleben lässt.

Hans-Heinrich Döscher

Vom Einzelbetrieb zum lebendigen Landschaftssystem

Das Naturgut Hohenwoos zeigt, wie ein kleiner land- und forstwirtschaftlicher Betrieb zu einem vielfältigen Landschaftssystem werden kann. Landwirtschaft, Waldentwicklung, Naturschutz, Jagd, Handwerk und kreative Arbeit greifen ineinander. Mit extensiver Tierhaltung, Walnussanbau mit Blühflächen, naturnaher Waldentwicklung, bewusst wenigen Bienenvölkern und saisonaler Nutzung von Solarengergie im Handwerk entsteht ein Ort für Natur, Kreativität und Begegnung.

Wolfgang Conrad

Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft

Mit 11 Menschen gründeten wir im August 2023 eine Bürgerenergiegenossenschaft. Durch die Diskussion über unser Projekt zur Errichtung von Solaranlagen erzielten wir eine positive Grundstimmung zum Klimaschutz und konnten mit breiter Bürgerbeteiligung PV-Anlagen auf Schulen verwirklichen. Basierend auf der von uns unterstützen Wärmeplanung in DBR finanzierten wir eine Vorstudie, die Bereiche für kleine Wärmenetze identifizierte und starteten eine Initiative zur Bündelung des Wärmepumpeneinkaufs.

Frank Haney

Öffentliches Solares Laden in Anklam

Als Energiegenossenschaft versammeln wir Bürger*innen, die Ideen zur Nachhaltigen Entwicklung in ihren Regionen umsetzen. Die Idee, Sonnenenergie u. Mobilität zusammenzubringen, verfolgen wir bereits seit 2014 auf der Sonneninsel Usedom, wo der Mobilitätsbedarf insb. im Sommer hoch ist, wenn auch die Sonne sehr viel Energie bereitstellt. Dieses Projekt ermöglicht nun das direkte netzdienliche Laden des Solarstroms an öffentl. Ladestationen in Verbindung mit pos. Preisanreizen einer Popup-App.

Antje Styskal

Nachbarschaftsfahrdienst im Amt Röbel und Malchow

Seit 2014 fährt der Nachbarschaftsfahrdienst Elli im Eldequellgebiet. Unsere 4EFahrzeuge werden mit Solarenergie geladen. Vor allem ältere Fahrgäste werden von unseren ehrenamtlichen Fahrer*innen zuverlässig von Haustür zu Haustür gebracht – die meisten Fahrten führen zum Arzt oder zum Einkaufen. Doch auch Kinder lernen bei uns, Mobilität zu nutzen: Regelmäßig fahren wir Kitakinder zum Schwimmunterricht. 10 Gemeinden des Amts Röbel und 4 Gemeinden des Amts Malchow unterstützen unseren Verein finanziell. Die Leasingraten für die Fahrzeuge werden von Windenergieunternehmen übernommen. Unser Ziel, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern und damit die Lebensqualität zu steigern, ist gelungen. Von ursprünglich 10 Fahrten pro Woche haben wir unser Angebot auf etwa 60 Fahrten ausgeweitet. Das Wertvollste dabei ist der gelebte Solidargedanke: Das Engagement der Ehrenamtlichen und die soziale Komponente. Man kennt sich, tauscht sich aus und bringt Menschen zusammen.

Mirko Ehmke

Moorwichteltour – dem Klima auf der Spur

Wir wollen in unserem Randowplateaugebiet die Schönheit der Natur für alle erlebbarer machen. Hierfür möchten wir das Fahrrad- und Wanderwegenetz erweitern. Mit der Lage am CPO- und Oder-Neiße-Radweg haben wir hierfür die perfekte Ausgangslage. Unser Ziel ist es, eine dreisprachige (dt.-poln.-eng.), naturnahe Abenteuer-Klima-Route für Familien zu kreieren, damit Kinder auf spielerische Art lernen, wie wichtig Klima- und Naturschutz sind. Denn Verbundenheit schafft Achtsamkeit.

Olaf Schnelle

Humus, Fermentation, Energie – Klimaschutz konkret

Das Unternehmen „Schnelles Grünzeug“ verbindet permakulturelle Gemüseproduktion mit konsequentem Humusaufbau und handwerklicher Fermentation. Durch den Aufbau tiefgründiger, humusreicher Böden mittels regenerativer Methoden wird aktiv CO? im Boden gebunden, Erosion verhindert und der Wasserhaushalt verbessert und der Einsatz betriebsfremder Mittel vermieden. Gleichzeitig werden Gemüseüberschüsse vollständig durch kreative Fermentationsrezepte verwertet. Das Projekt wirkt über die eigene Produktion hinaus durch Workshops, Vorträge, Social Media und ein internationales Praktikantenprogramm.

Amelie Salameh

SoLaWi mit Zyklus

Die solidarische Landwirtschaft Himmel & Humus verbindet Klimaschutz, Gemeinschaft und Gesundheit auf neue Weise: Neben Humusaufbau, regenerativem Gemüsebau und regionaler Selbstversorgung haben die Mitglieder ein zyklusorientiertes Arbeitsmodell für andere Gärtnereien und SoLaWi’s entwickelt. Es integriert natürliche Rhythmen, Biorhythmus und Menstruationszyklus in die Arbeitsorganisation – für nachhaltige Landwirtschaft, die auch die Menschen stärkt und nährt.

Rüdiger Falk

Erweiterung Blühwiesenkonzept

Bereits im Jahre 2020 bestand die Initiative, die öffentlichen Grünflächen möglichst ökologisch und insektenfreundlich zu gestalten und zu pflegen. Welche wir nach wie vor umsetzen.Neben den Blühwiesen setzen wir auf das Anlegen und Pflegen von insektenfreundlichen Staudenbeeten, den Erhalt der städtischen Streuobst-, Heideflächen, Biotope, sowie das Pflanzen u. Pflegen von Sträuchern u. Bäumen, die in ihrer Vielseitigkeit/-zahl der Lebensräume einen biodiversen Flächenverbund ermöglichen.      

Cornelia von Uckro

Sonnenstrom für Arche-Hof und Pfarrgarten

Als erstes Projekt im Ort haben wir eine Photovoltaikanlage aufgebaut, die weit über die reine Stromerzeugung hinaus wirkt: Sie versorgt Vereinsgebäude, Kühlzelle für regionale Produkte, Tierhaltung (Gehege), Pflanzenanzucht und eine öffentliche E-Bike-Ladestation. So verbinden wir Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Gemeinschaft und schaffen ein sichtbares, wirtschaftlich tragfähiges Modell für erneuerbare Energien im ländlichen Raum.

Nele Esteban-Dettmar

Mitmachwochen im Lebens- und Lernort Klein Jasedow

Als junge Projektgruppe haben wir uns für ein Leben auf dem Land entschieden. Selbstorganisiert setzen wir uns alltäglich zugewandt ein für ökologische, nachhaltige Systeme. Wir wollen der jungen Generation einen niedrigschwelligen Zugang verschaffen zu diesem Lernort, wo Klimaresilienz und enkeltaugliches Leben praktiziert werden. In unseren Mitmachwochen heißen wir auf Augenhöhe Menschen willkommen, leben kurzzeitig als kleine Gemeinschaft und motivieren neugierige, tatkräftige Energie.

Doris Hesse

Carlow blüht auf

Carlow blüht auf! In der Ortsmitte, gegenüber dem Einkaufsladen in Carlow, wird eine gemeindeeigene Grünfläche künftig mit einer standortgerechten Kräuter- und Gräsermischung eingesät. In nachfolgenden Schritten werden weitere Flächen auch mit Gehölzen bepflanzt. Besonders ist die Einbeziehung der Dorfbewohner durch gemeinsame Aktionen. Das Naturerleben im und außerhalb des Ortes bildet durch vielfältige gemeinsame Veranstaltungen die Grundlage für Natur- und Klimaschutz.

Lea Aring

Kernobstmanufaktur – Streuobst im Kreislauf

Mit der Kernobstmanufaktur führen wir einen bestehenden Obstbaubetrieb im ländlichen Raum weiter und entwickeln ihn zukunftsfähig weiter. Unsere extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen bilden eine Pufferzone am Biosphärenreservat und sichern mit über 1.000 nachgewiesenen Arten und mehr als 100 alten Obstsorten die Biodiversität. Die energieintensive Verarbeitung in Mosterei und Produktion haben wir komplett auf erneuerbare Energie umgestellt – mit Photovoltaik und Hackschnitzelheizung.

Clemens Russell

Bürgerinitiative Südbahn

Wir sind eine Bürgerbewegung aus den Orten entlang der Mecklenburgischen Südbahn. Wir kämpfen für die Reaktivierung unserer Bahn, um einen Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten und um die Region attraktiver zu machen. Die Bahn ist für die Anbindung und die Mobilität innerhalb der Region LUP/MSE/LRO/PR/OPR vor dem Hintergrund des demografisch bedingten Bevölkerungsrückgangs von entscheidender Wichtigkeit. Verkehr, Tourismus, Wirtschaft und soziale Teilbhabe sollen hier zusammen gedacht werden.

Milli und Andrea Keil

Wir machen mobil

Auf dem Weg zur Klimaneutralität möchten wir in unserem Dorf e-carsharing implementieren und damit zum Vorreitermodell in MV werden. Als Ergänzung zum eingeschränkt verfügbaren ÖPNV braucht es aus ökologischen, sozialen und auch aus ökonomischen Gründen alternative Mobilitätsangebote. Wir sehen dieses Projekt als Baustein für eine gute Daseinsvorsorge auf dem Land an, wollen Menschen mobil machen, dabei den Schadstoffausstoß reduzieren sowie die individuellen Kosten (Kauf, Unterhalt).

Tim Andersen

Wasserlehrpfad Wotenitz

Unser Grundwasser ist eine lebenswichtige Ressource – es sorgt für sauberes Trinkwasser, nährt die Natur und bildet die Basis für eine nachhaltige Zukunft. Leider ist diese wertvolle Ressource durch Verschmutzung, Übernutzung und mangelndes Bewusstsein immer stärker gefährdet. Unser Projekt möchte genau hier ansetzen. Die  Erweiterung unseres Herzensprojekts, dem jederzeit kostenfrei zugänglichen Wasserlehrpfad, beinhaltet ein spielerisches und experimentelles Lernangebot für jede Altersklasse.

Bettina Buschow

LandArtLexow 2027

Bei dem Projekt LandArtLexow 2027 erhalten drei bis fünf Künstler*innen ein Arbeitsstipendium, mit dem sie zwei Wochen im Gutshaus Lexow leben und arbeiten können. Sie realisieren in der Natur mit Naturmaterialien eine Arbeit, die sich kritisch mit dem Wandel der umgebenden Landschaft durch den Eingriff des Menschen auseinandersetzt. Dabei wird das Thema Klimawandel dezidiert Teil der Aufgabenstellung sein, wie auch die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und deren Kompetenzen.

Daniel Bücher

Klima im Bild – Klima im Beet

Mit  „Klima im Bild – Klima im Beet“ entwickeln Acker e. V. und der Comic Lesegarten De Loite in Loitz einen GemeinschaftsAcker als offenen Lern- und Begegnungsort. Klimaschutz, Ernährung und Bodengesundheit werden hier praktisch erfahrbar: durch gemeinsames Gärtnern, kreative Comic-Workshops und kulturelle Bildungsformate. So entstehen neue Zugänge zu Nachhaltigkeit, die ökologische Praxis, künstlerisches Arbeiten und gemeinschaftliches Lernen verbinden.

Clivia von Saalfeld

Ein grünes Dach für einen bunten Stall

Wir haben für unsere Tiere, aber auch als Mittelpunkt des Hofes und der SoLaWi einen nachhaltigen Holzstall mit Gründach gebaut.

Umwelt- und Klimaschonend aus Holz, gebaut von regionalen Handwerkern und einer Vorbereitung für eine Solaranlage.

Vor allem aber: ein großes, nachhaltiges und wunderbares Gründach, von vielen über Crowdfunding ermöglicht und von der Solawi gemeinsam umgesetzt.

Laura-Kristin Walzer

Regionale Bio-Schnittblumen

Wir verbinden ökologischen Schnittblumenanbau mit den Strukturen einer solidarischen Landwirtschaft. So entstehen regional und saisonal angebaute Blumen, die ohne zusätzliche Transportwege gemeinsam mit dem Gemüse verteilt werden. Ökologische Schnittblumen sind bisher eine große Nische – nur wenige Betriebe bauen sie professionell und für die regionale Versorgung an. Damit zeigen wir eine klima-, umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternative zu importierten Schnittblumen.

Silvio Gräfe

Bienen AG (Schulimkerei)

Mit der Bienen AG leisten wir einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Durch die Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen von Bestäubung, Bienen und dem Überleben aller ist uns bewusst geworden, wie wichtig das Thema ist. Neu war uns, wie die Bestäubungsleistung der Bienen es überhaupt erst ermöglicht, so viele Nahrungsmittel zur Verfügung zu haben. Die Zusammenarbeit in der AG und die Bewältigung von Hürden und Rückschlägen und Erfolge, schweißt uns zusammen und macht Spaß.

Ralf Mittermüller

Der Klima(Wander)Weg

Im Wrechener Teil des FFH-Gebiets „Wald- und Kleingewässerlandschaft Hinrichshagen–Wrechen“ entsteht ein Klimapfad, der die Bedeutung wasserreicher Lebensräume für Klima und Biodiversität erlebbar macht. Lehrtafeln, ein Infozentrum und digitale Inhalte zeigen anschaulich, warum es wichtig ist, Wasser in der Landschaft zu halten…

Peter Voß

Klimadorf Klein Siemen

In Klein Siemen wächst Nachhaltigkeit aus der Gemeinschaft. Alle Bürger*innen engagieren sich im Ortsverein und gestalten ihr Dorf im Dreiklang: sozial, ökologisch und ökonomisch wollen sie Klein Siemen zukunftsfähig aufstellen. Die Dorfwiese wird als lebendiger Treffpunkt weiterentwickelt, der Dorfteich wiedervernässt und als Wasserspeicher und Lebensraum aufgewertet…

Friedrich Wessel

Kaltes Nahwärmenetz Palingen

In Palingen entsteht eine Bürgerenergiegenossenschaft, die ein intelligent gesteuertes, kaltes Nahwärmenetz aufbaut – fossilfrei, effizient und gemeinschaftlich betrieben. 30 Haushalte ersetzen alte Öl- und Gasheizungen durch moderne Wärmepumpentechnik und senken ihre CO₂-Emissionen um über 60%…

Felix Klimm

Escape-Moor

Mit dem Bildungsprojekt „Escape-Moor für größere Gruppen“ entwickeln Schüler*innen der Martinsschule ihren bestehenden Escape-Room zur Moorthematik weiter. Das Spiel macht die Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz erlebbar …

Christine Jantzen

Solarfonds „Energiewende Kieve“

In Kieve entsteht ein Gemeinschaftsprojekt für die Energiewende: Eine kleine Photovoltaik-Freiflächenanlage liefert künftig nicht nur Strom für das geplante Nahwärmenetz und Bürgerstrom, sondern finanziert über den „Solarfonds Energiewende Kieve“ auch lokale Klimaschutzmaßnahmen…

Ralf Koch

Revitalisierung Rahmannsmoor

Im Rahmannsmoor in Krakow am See werden Bürger*innen, Schüler*innen und Firmen aktiv in die Moor-Renaturierung einbezogen. Seit Beginn haben über 500 Menschen geholfen, Gehölze zu roden, die Entwässerung zu stoppen und so den gespeicherten Kohlenstoff im Torf zu sichern…

Tim Birkholz

Werkzeugkasten für Rad- und Nahmobilitätskonzepte

Der Werkzeugkasten für Rad- und Nahmobilität unterstützt ländliche Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern dabei, eigenständig Radverkehrskonzepte zu entwickeln – Schritt für Schritt…

Eileen Jahnke

SoLaWi Klein Trebbow

Seit 2018 betreibt der LandKulturHof e.V. die erste solidarische Landwirtschaft in der Mecklenburgischen Seenplatte. Auf ökologisch bewirtschafteten Flächen produzieren sie gesunde Lebensmittel, fördern Biodiversität, Bodenaufbau und Klimaschutz und stärken die regionale Vernetzung…

Karin Bauer-Mäter/ Mark Rose

Bauernrose

BAUERNROSE verbindet in Groß Varchow Musik, regionale Küche und Gemeinschaft: an vier Sommerwochenenden wird die Kirche zum Ort für fleischlose, nachhaltige Speisen, internationale Musik und Begegnung aller Generationen…

Andreas Dinklage

Wir in Neuenkirchen machen Energie

In Neuenkirchen gestalten Bürger*innen die Energiewende selbst: Die Bürgerenergiegenossenschaft installiert eine PV-Anlage auf der Kita „Krümelkiste“. Der Strom wird vor Ort genutzt, jeder kann sich beteiligen…

Thomas Rothmund

Ein Traditionsort wird Klimahotspot

Der Moorbauer ist ein Begegnungsort. Er verbindet u.a. Gastronomie, Bildung, Kultur und Klimaschutz in der Moorlandschaft. Gäste erreichen den Moorbauern mit Schwanentretboot oder E-Boot…

Werner Wirdemann

Zukunfts- & Klimapaten

In Nossendorf haben zwei neu zugezogene Zukunfts- und Klimapaten Mut bewiesen: sie brachten Klimaschutz in eine überwiegend skeptische und frustrierte Dorfgemeinschaft und gründeten eine Zukunftswerkstatt…

Ulrike Ziggel

Dialog-Acker

Der Dialog-Acker in Gessin zeigt, wie Landwirtschaft, Klimaschutz und Bildung zusammengehen können. Auf 22 ha wächst ein artenreiches Agroforstsystem mit über 100 Gehölzarten…