gut gemacht

Marie Simmat

ZORA-Gemüsegärtnerei – „Zusammen Wachsen“

Unser Projekt sticht als junges Projekt in der ländlichen Region um Greifswald heraus. Aus dem nachhaltigen Anspruch unseres Trägers entstand 2024 die Idee einer lokalen Selbstversorgung unserer Wohngruppen. Dazu kombinieren wir die pädagogische Arbeit vor Ort. Bei uns können Kinder und Erwachsene Gemüseanbau direkt erfahren – von der Aussaat bis auf den Teller. Wir schaffen Wertschätzung für gesunde, saisonale, vielfältige Lebensmittel und eine bunte Agrarlandschaft.

Chris Tanschus

Sportplatz der Zukunft Velgast

Der Velgaster Sportverein verbindet Klimaschutz konsequent mit dem Vereinsalltag. Eine 30 kWp Photovoltaikanlage mit Speicher versorgt große Teile der Anlage mit Solarstrom – von Warmwasser über intelligente Heizungssteuerung durch Thermostate bis zur Rasenpflege durch drei Mähroboter. Die Stromproduktion wird für Besucher sichtbar gemacht. So entsteht Schritt für Schritt ein klimafreundlicher Sportplatz, der auch im ländlichen Raum als Vorbild dienen kann.

Ellie Smolenaars

WerkstattWendorf öko-coworking- & living spaces

Die ehemalige Plattenbau-Dorfschule haben wir gerettet vom Abbruch und umgebaut mit einfachen ökologische Ideen. Heute ist das Haus ein Ort zum Co-living, Arbeiten und Begegnen. Solarstrom auf dem Dach, Heizung mit Holzvergaser aus eigenem Birkenwald, Komposttoilette und Einrichtung aus Second Hand. Acht Gästezimmer, Gemeinschaftsküche, Kino und Coworking bringen Leben ins Haus. Im Garten wachsen Kräuter, Hühner laufen frei, sogar Bananenbäume stehen am Tropf. Ein Ort wo Kreativität gelebt wird.

Paul Elberg

Kickers JuS 03 – gemeinsam fürs Klima

Die Kickers JuS 03 sind Vorreiter für nachhaltigen Sport. Mit Mehrwegbechern, Pfandsystem und Wiederverwendung von Sportkleidung reduzieren wir Müll und Ressourcenverbrauch. Die Umrüstung unserer Flutlichtanlagen auf LED spart Energie und CO₂. Das Projekt verbindet Umweltbewusstsein, regionale Zusammenarbeit und soziale Verantwortung und dient als Vorbild für andere Amateurvereine.

Nina Seifert

Natur- und Klimaschutzstation Koos – ein Moor zum Vorzeigen

Als das letzte Wohnhaus auf der Insel Koos, mitten im Naturschutzgebiet, zum Verkauf stand, wussten wir: Daraus muss ein Ort entstehen, der dem umgebenden Küstenüberflutungsmoores dient. Heute ist die Inselstation Ausgangspunkt für handfeste Naturschutzarbeit, Lernort für Schüler:innen, Studierende und ebenso den Jagdpächter und die Bürgermeisterin von nebenan sowie ein Zuhause für junge Menschen, die ein Jahr lang die Dynamik eines lebendigen Moores verinnerlichen und dieses Wissen weitertragen

Paul Schmidt

Der Baumgarten

Begonnen hat das Projekt „Der Baumgarten“ mit dem Traum, einen Ort zu schaffen, der in unserer Gemeinde den Klimaschutz voranbringt. Gleichzeitig soll er die nachbarschaftliche Nähe, welche viele vermissten, wieder aufleben lassen. Das Besondere an unserem Projekt ist, die Gemeinschaft, die wir während der Planung und Umsetzung der Obstbaumwiese erleben. Jeder Schritt, von der Planung bis zur Umsetzung, wird von vielen engagierten Menschen der Gemeinde durchgeführt. Alle bringen ihre Expertisen, Ideen, Tatenkraft oder Neugierde mit. So entsteht nicht nur ein Klimaschutzprojekt, mit dem sich alle identifizieren können, sondern auch ein Treffpunkt, der neue und alte Freundschaften aufleben lässt.

Hans-Heinrich Döscher

Vom Einzelbetrieb zum lebendigen Landschaftssystem

Das Naturgut Hohenwoos zeigt, wie ein kleiner land- und forstwirtschaftlicher Betrieb zu einem vielfältigen Landschaftssystem werden kann. Landwirtschaft, Waldentwicklung, Naturschutz, Jagd, Handwerk und kreative Arbeit greifen ineinander. Mit extensiver Tierhaltung, Walnussanbau mit Blühflächen, naturnaher Waldentwicklung, bewusst wenigen Bienenvölkern und saisonaler Nutzung von Solarengergie im Handwerk entsteht ein Ort für Natur, Kreativität und Begegnung.

Wolfgang Conrad

Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft

Mit 11 Menschen gründeten wir im August 2023 eine Bürgerenergiegenossenschaft. Durch die Diskussion über unser Projekt zur Errichtung von Solaranlagen erzielten wir eine positive Grundstimmung zum Klimaschutz und konnten mit breiter Bürgerbeteiligung PV-Anlagen auf Schulen verwirklichen. Basierend auf der von uns unterstützen Wärmeplanung in DBR finanzierten wir eine Vorstudie, die Bereiche für kleine Wärmenetze identifizierte und starteten eine Initiative zur Bündelung des Wärmepumpeneinkaufs.

Frank Haney

Öffentliches Solares Laden in Anklam

Als Energiegenossenschaft versammeln wir Bürger*innen, die Ideen zur Nachhaltigen Entwicklung in ihren Regionen umsetzen. Die Idee, Sonnenenergie u. Mobilität zusammenzubringen, verfolgen wir bereits seit 2014 auf der Sonneninsel Usedom, wo der Mobilitätsbedarf insb. im Sommer hoch ist, wenn auch die Sonne sehr viel Energie bereitstellt. Dieses Projekt ermöglicht nun das direkte netzdienliche Laden des Solarstroms an öffentl. Ladestationen in Verbindung mit pos. Preisanreizen einer Popup-App.

Antje Styskal

Nachbarschaftsfahrdienst im Amt Röbel und Malchow

Seit 2014 fährt der Nachbarschaftsfahrdienst Elli im Eldequellgebiet. Unsere 4EFahrzeuge werden mit Solarenergie geladen. Vor allem ältere Fahrgäste werden von unseren ehrenamtlichen Fahrer*innen zuverlässig von Haustür zu Haustür gebracht – die meisten Fahrten führen zum Arzt oder zum Einkaufen. Doch auch Kinder lernen bei uns, Mobilität zu nutzen: Regelmäßig fahren wir Kitakinder zum Schwimmunterricht. 10 Gemeinden des Amts Röbel und 4 Gemeinden des Amts Malchow unterstützen unseren Verein finanziell. Die Leasingraten für die Fahrzeuge werden von Windenergieunternehmen übernommen. Unser Ziel, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern und damit die Lebensqualität zu steigern, ist gelungen. Von ursprünglich 10 Fahrten pro Woche haben wir unser Angebot auf etwa 60 Fahrten ausgeweitet. Das Wertvollste dabei ist der gelebte Solidargedanke: Das Engagement der Ehrenamtlichen und die soziale Komponente. Man kennt sich, tauscht sich aus und bringt Menschen zusammen.